Immobilien fotografieren

Immobilien fotografieren: Setz dein Objekt in Szene!

Dein Text kann den Leser in die Wohnung einladen. Der erste Rundgang mit deinen Worten findet in seinem Kopf statt. Wenn er dann die Bilder anklickt, kannst du mit diesen Tipps für einen guten zweiten Eindruck sorgen. Denn Foto ist nicht gleich Foto. Wenn du auf einige Dinge achtest, die beim Immobilien Fotografieren enorm wichtig sind, setzt du dein Objekt perfekt in Szene.

Vor dem Fotografieren aufräumen

Man kann darüber streiten, ob Ordnung in einer Wohnung wichtig ist. Aber bei deinem Bild willst du eine Immobilie zeigen, in der man sich sofort wohlfühlen kann. Im besten Fall findet es der Leser so gemütlich, dass er sich schon ausmalt, dort zu wohnen.

Natürlich muss dein Zuhause nicht aussehen, als wäre es für eine Wohnzeitschrift fotografiert worden. Aber schmutziges Geschirr, herumliegende Kleidung oder Müll erwecken den Eindruck, als wäre dir deine Wohnung nicht besonders wichtig. Und dieser Eindruck überträgt sich schnell auf eventuelle Interessenten.

Gute-Laune-Fotos: blauer Himmel und Sonne

Wenn die Sonne in den Raum scheint, fühlt man sich gleich viel wohler. Auf deinem Bild sieht man das vielleicht nicht sofort, aber der interessierte Leser wird es trotzdem spüren. Der gute Eindruck, den du erreichen willst, wird leichter vermittelt.

Außerdem ist eine sonnige Wohnung für viele ein wesentlicher Entscheidungs-Grund. Wenn du sofort sehen kannst, wie hell die Zimmer sind, ist diese Frage beantwortet.

Außenaufnahmen: Rück das Haus ins beste Licht

Du zeigst auch das Gebäude, in dem sich die Immobilie befindet? Damit das kein Foto wird, auf dem die Grautöne sich nur durch Helligkeit unterscheiden, kannst du das Bild mit etwas Farbe freundlicher machen. Bunte Blumen, die etwas unscharf im Bild zu sehen sind, erzeugen ein besseres Gefühl.

Auf jeden Fall solltest du mit dem Immobilien fotografieren auf freundliches Wetter warten. In herbstlichem Grau getauchte Bilder – vielleicht noch mit Nebelschwaden garniert – sehen in der Galerie super aus. Aber deine Immobilie vermittelt so nicht den besten Eindruck.

Innenaufnahmen – es kommt auf die Perspektive an

Auf jedem Bild sollte so viel wie möglich von dem Zimmer zu sehen sein. Am besten so, dass auch das ganze Fenster im Bild ist. Mit einer Profikamera kannst du ein Weitwinkel-Objekt verwenden, viele Smartphones können das inzwischen auch sehr gut.

Vermeide unbedingt „Höhlenmäßige“ Aufnahmen. Besonders schlecht werden die Bilder, wenn du beim Fotografieren mit dem Rücken zum Fenster stehst. Deswegen: Licht in den Raum lassen, Kamera überbelichten, freundliche Stimmung schaffen und mit Weitwinkel fotografieren.

Immobilien fotografieren und nachbearbeiten – wie viel ist in Ordnung?

Du darfst die Bilder gern noch verbessern. Sind sie zu dunkel oder zu hell? Wenn du keine Profi-Fotograf bist, fallen dir vielleicht einige Dinge auf, die nicht so geworden sind wie du sie im Sinn hattest. Hier kannst du ein wenig mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachhelfen.

Was auf keinen Fall in Ordnung ist: Wasserflecken oder Schimmel mit Photoshop verschwinden lassen. Ein Kellerraum darf auch nicht nach einem Dachgarten aussehen. Denn Interessenten täuschen ist ein absolutes No-Go. Und spätestens bei der Besichtigung kommt ohnehin die Wahrheit ans Licht.

Helligkeit, Beleuchtung, Kontrast oder die Farbeinstellungen kannst du natürlich gerne bearbeiten. Es ist völlig in Ordnung, durch das optimale Bild Interesse zu wecken. Dabei helfen Helligkeit und wärmere Farben. Wenn du dann noch den richtigen Bildausschnitt wählst, um das Foto harmonischer zu machen, steht deiner erfolgreichen Immobilienanzeige nichts mehr im Weg!

Übrigens: Hier findest du Tipps für deine Anzeigen-Texte!

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